TQM

TQM - Total Quality Management

Die Ursprünge des Total Quality Management liegen in den USA der 1940er Jahre. Der Physiker und Statistiker William Edwards Deming (1900-1993) hat die Methode als Erster entwickelt. Allerdings wurde sie erst in den 1950er Jahren in Japan zu voller Blüte gebracht.

Vor allem der Autohersteller Toyota ist mit Demings Ideen groß geworden. Und zwar so groß, dass ab den 1970er Jahren die USA neidisch auf den neuen Konkurrenten aus Japan blickten und entdecken mussten, dass es doch ein Amerikaner war, der Japans Aufstieg als Industrienation maßgeblich beflügelt hatte.

Die USA setzen von staatlicher Seite ab den 1980er Jahren mit großer Kraft auf TQM. Von 1981 bis 1987 war Malcolm Baldrige (1922 – 1987) Secretary of Commerce und kümmerte sich fleißig um die Implementierung und Ausbreitung von TQM in den USA. Noch heute wird jährlich der Baldrige Award an besonders erfolgreiche TQM- Unternehmen verliehen.
Die TQM-Prinzipien

William Edwards Deming hat 1982 das Buch "Out oft he Crisis" und 1993 das Buch "The New Economics" geschrieben. Es gibt Leute, die behaupten: Wer Toyota verstehen will, muss Deming lesen. Bekannt ist die Demingsche Reaktionskette: Qualitätsverbesserung bewirkt Produktverbesserung bewirkt Kostenreduktion bewirkt Preisreduktion erhöht Marktanteile und führt dadurch zu sicheren Arbeitsplätzen und sicheren Gewinnen.

Es gibt viele TQM-Prinzipien, die wir Ihnen gerne persönlich erläutern. An dieser Stelle nur ein paar Beispiele: Fehler werden durch Prozesse und nicht durch Menschen provoziert. Null Fehler sind das Unternehmensziel. Alles wird auf die vollkommene Kundenzufriedenheit zugeschnitten. Nicht einzelne Mitarbeiter, sondern alle sind für Fehler verantwortlich.

Es ist die Unternehmensführung, auf die es vor allem ankommt. TQM ist ein dauerhafter Prozess, der nie endet, aber irgendwann anfangen werden muss. Am besten sehr bald. Am besten mit der Kontor Gruppe by René Kiem.