Lean

Lean Management, Lean Training und Lean Office

Lean – schlanke Unternehmen sind schneller

Der Begriff "Lean Management" wurde von dem US-amerikanischen Ökonom James P. Womack (*1948) geprägt. 1990 veröffentlichte er gemeinsam mit zwei Kollegen das Buch "The Machine that changed the World" (deutsche Fassung: "Die zweite Revolution in der Automobilindustrie").

Darin erklärte er die Besonderheiten der japanischen Unternehmensphilosophie vor allem am Beispiel des Automobilherstellers Toyota. Das Buch wurde von der Fachwelt begeistert aufgenommen.

Der Begriff "lean" (deutsch: schlank) wurde zum ökonomischen Lauffeuer. Endlich wusste man, warum die Japaner nach dem Zweiten Weltkrieg so erfolgreich aufsteigen konnten. Das Prinzip Lean ist in der Automobilbranche zuerst weltweit praktiziert worden. Mittlerweile haben auch viele andere Branchen die Vorteile dieser Herangehensweise erkannt.

Effizienz als Wettbewerbsvorteil

Die Methode "lean" begünstigt vor allem effizienteres Wirtschaften. Verschwendung in jeder Form wird vermieden und abgestellt. Das ist ein sehr weites Feld. Je nach Unternehmenssituation kann Verschwendung auf verschiedene Weisen vermieden werden.

Es kann etwa sinnvoll sein, Produkte nach dem Pull-Prinzip on demand, also erst bei Auftragseingang zu produzieren, statt zu versuchen, sie in den Markt zu pushen und damit womöglich auf Halde zu produzieren. Viele Prozesse können effizienter ablaufen, auch die Personalkosten sinken in einem verschlankten Unternehmen.

Um zu wissen, wo überall gespart werden kann, muss die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet und analysiert werden. Doch es geht nicht nur allein um die Kostensenkung. Lean ist ein umfassendes Prinzip, dessen Ziel es ist, ein Unternehmen in jeder Hinsicht wettbewerbsfähig zu machen. Und das nicht nur bis zum nächsten Quartal, sondern auf Dauer.